Ubud

Obwohl ich beim Reisen vorzugsweise Ziele an der Küste ansteure, wollte ich während unseres Bali-Besuchs umbedingt nach Ubud fahren und damit einen Blick ins Landesinnere Bali’s werfen. Ubud ist ein Paradies für Yogis, Künstler, Veganer, Kulturliebhaber, Gesundheistbewusste und für Jene, die eine Pause von Bali’s Strandleben brauchen. Kreativ, grün & inspiriened, würde ich Ubud beschreiben, Das Zentrum zeigt sich lebendig. Es gibt farbige Märkte, tolle Cafés, Bar’s und Restaurants und unzählige Menschen wuseln durch die Gassen. Übernachtungs- und Essensmöglichkeiten gibt es zahlreiche und für jedes Budget.  Auch rund um Ubud, finden sich wahre Schätze, wie zB Wasserfälle und Reisterrassen, die zu einem Ausflug mit dem gemieteten Roller einladen. Tierliebhaber können im Sacred Monkey Forest Sanctuary auf Affenbeobachtungstour gehen.

Kleiner Tipp: Wer sich auf Ubud einstimmen möchte schaut Eat, Pray, Love . Diese Kommödie mit Jula Roberts spielt nämlich teilweise in Ubud und sorgte für zunehmende Berühmtheit des Ortes.

Unterkunft

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Über 1500 Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier. Von günstigen Backpackerabsteigen, bis zum Luxus-Resort lässt sich hier alles finden. Wir haben uns für’s Padma Ubud Retreat entschieden. Ein kleines familienbetriebenes Guesthouse am Rande des Zentrums. Ideal um Ubud zu Fuss zu entdecken. Die Zimmer sind hell und mit einer grossen Glas-Schiebetür versehen. Gefrühstückt wird auf dem Balkon mit Aussicht ins Grüne. Auch ein Pool ist vorhanden und bietet Abkühlung beim warm-feuchten Klima, dass hier vorherscht. Ubud ist weitläufig. Viele der Hotels befinden sich deshalb entfernt vom Ortskern. Wer also eine Unterkunft bucht in Ubud, sollte sich der Distanzen bewusst sein und allenfalls ein Roller mieten.

Kochkurs

Wer kein Kochkurs in Ubud macht, verpasst etwas! Ein Solcher ist nämlich nicht nur kulinarisch eine Bereicherung, sondern ermöglicht auch einen Einblick in die Kultur Balis zu erhaschen. Wir haben an einer Cooking Class von Bumi Bali teilgenommen, es gibt allerdings diverse Anbieter die ähnliche Kurse machen. Bevor wir mit dem Geschnetzel und Geköch loslegten, besuchten wir mit dem Koch(-Lehrer) einen Markt um dort etwas über Lebensmittel für unsere Gerichte zu erfahren und letzte Einkäufe zu betätigen. Nur schon das war ein tolles Erlebnis und ich kam aus dem Fotografieren nicht mehr heraus.

 

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Unser Menu für den Tag sah folgendermassen aus:

  • Menak Nasi (Steamed Rice)
  • Sayur Urab (Mixed Vegetables with Coconut)
  • Opor Ayam (Chicken Curry)
  • Bali Sate Lilit (Balinese Minced Meat Lemongrass-Skewers)
  • Godoh (Fried Banana)

Der Koch hat uns die Rezepte schrittweise erklärt und unsere  6 er Gruppe konnte diese dann in geteilter Arbeit umsetzen. Die Menu’s waren einfach und doch speziell. Das am Anfang abgegeben Kochbüchlein darf man behalten und kann so Zuhause die Gerichte nachkochen.

Sacred Monkey Sanctuary

Ein Ausflug zum Sacred Monkey Sanctuary  (20’000 Rupiah) bietet nicht nur eine Gelegenheit für ein Meet n’ Greet mit seinen felligen Bewohnern, sondern auch ein kühler Ort an heissen und hektischen Tagen. Das Sanctuary ist nämlich ein Dschungel, welcher mit Pfaden und Brücke versehen ist, um den Besuchern eine Art Park zu bieten. Es beherbergt ausserdem drei Tempel, welche allesamt das Heiligtum von einer Gruppe von über 600 grauhaarigen balinesischen Makaken sind. Aber Achtung! Die Affen haben es faustdick hinter den Ohren und sind sich Touristen gewöhnt. So lohnt es sich gut auf seine Sachen aufzupassen. Es hat zahlreiche Schilder, welche ungeübte Touristen über den Umgang mit den Schlaumeiern informieren. Augenkontakt und Zähne zeigen (einschließlich Lächeln) sollte unterlassen werden, denn dies kann für die Affen als Zeichen von Aggression gewertet werden. Wer die Affen füttern möchte, kann vor Ort Bananen kaufen.

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Restaurant’s & Café’s

Die Möglicheiten sind auch bezüglich Essen extrem vielfältig in Ubud. An vielerlei Orten wird Wert auf biologische Lebensmittel, gesunde Kost oder gar tierprodukte Nahrung gesetzt. Am besten lässt man sich in Ubud einfach treiben, es wird nicht lange Dauern, bis man irgendwo ein lauschiges Plätzchen zum Käfälä, Zmörgele, Snacken oder Dinieren findet.

Hier ein Aufzählung von schön-und-feinen Essens-Tipps:

  • Three Monkey’s: Unser absoluter Liebling für ein feines, romantisches Essen gleich neben einem Reisfeld. Umbedingt die Grillgemüse-Bruschetti probieren!!
  • Copper Kitchen & Bar: ungezwungen und toll eingerichet
  • Juice Ja Cafe: feine Fruchtsäfte und reichhaltige Salate
  • Earth Cafe & Market: gesund, vegan & biologisch
  • Kafe: gemütliches Food-Cafe mit gesunden Mahlzeiten und Drinks vom Frühstück bis zum Znacht

 

 

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