Puerto Viejo de Talamanca

Anreise

Sobald Chrigi wieder einigermassen reisefähig war, wollten wir weiterziehen. Nach ein paar wunderschönen Wochen in Nicaragua, zog es uns nun wieder langsam zurück ins grünere Costa Rica. Wir beschlossen die lange Reise in möglichst wenigen Etappen zu machen. Am Morgen früh nahmen wir zuerst das Taxi (10 $)  zurück nach Leon, wo wir mit dem Shuttle (12$) weiter nach Managua gebracht wurden. Dieses fährt idealerweise direkt zum Ticabus Terminal, wo wir um 13.00 Uhr den Bus zurück nach San José (28.75 $) erwischten. An der Grenze hilft das Buspersonal mit den Aus- und Einreiseformalitäten, was das Prozedere entsprechend verkürzt. Obwohl an diesem Tag wirklich alles gut funktionierte und die Busse sehr angenehm und komfortabel waren, dauert die Reise eeewig. Da wir erst nach Anbruch der Dunkelheit in San José angelangten, beschlossen wir eine Nacht in San José zu bleiben, bevor wir am nächsten Tag weiter nach Puerto Viejo reisten.

Nach einer erholsamen Nacht im Hostel Aldea nahmen wir kurz nach dem Mittag den Bus nach Nach Puerto Viejo. Dieser fährt mehrmals pro Tag am  Terminal de Autobus Atlantico Norte. Der Bus (10$) braucht in der Regel ungefähr 4.5 h bis nach Puerto Viejo, es kann aber auch mal (viiiel) länger dauern, was wir schmerzlich erfahren mussten. Immerhin eine Pause gibt es allerdings in Puerto Limón, um sich mit Wasser und Food einzudecken,  oder die Toilette zu benutzen.

Puerto Viejo de Talamanca

Puerto Viejo zieht allerlei Touristen an. Es ist berühmt für seine einzigartige afro-karribische Atmosphäre. Viele Aussteiger und Auswanderer hat es hierhin verschlagen um sich selbst zu verwirklichen. Die Restaurants und Bars sind farbig und viele der Hostels sehr kreativ gestaltet. Hier kann man sich den Tag am Strand vertreiben, einen Drink schlürfen, wunderbar essen, Party machen, surfen und es gibt allerlei Dinge zu unternehmen. Fortbewegen tut man sich am besten mit dem Fahhrad. Überall werden diese für ein paar Dollar pro Tag vermietet.

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Unterkunft

Wir waren sehr zufrieden mit unserem Hotel in Puerto Viejo.  Das Pura Vida Hotel befindet sich am Dorfrand des kleinen Örtchens und wird von einem sympatischen deutsch-chilenischen Pärchen geführt. Die Zimmer sind gross, hell und freundlich und der Aufenthaltsbereich lädt mit gemütlichen Sofas und Hängematten zum Verweilen ein. Das Personal ist sehr hilsbereit und versorgt ihre Gäste sehr gerne mit Informationen über die Ortschaft und Aktivitäten. Zum Hotel gehört ausserdem eine Spanischschule, wo man Wochenkurse machen kann.

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What to do in Puerto Viejo

Mein Ziel war es hier endlich ein Faultier zu sehen! Um die volle Dröhnung an “wild animals” zu bekommen beschliessen wir einen Ausflug zur Tierauffangstation “Jaguar Rescue Centre” zu machen. Dort werden verletze Wildtiere wieder aufgepäppelt um sie dann je nach Möglichkeit wieder freizulassen. Wir haben an einer Tour mitgemacht, die von Freiwilligen durchgeführt wird. Der rund 1.5 stündige Rundgang (20$) ist sehr informativ. Jedoch war die Gruppe sehr gross, was ich als etwas störend empfand. Viele der Tiere haben sich (leider) bereits an Touristen gewöhnt, was das Freilassen  schwieriger machen wird.

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Auch haben wir eine Schokoladenplantage besucht. Entschieden haben wir uns für eine Tour bei Chocorart (24$). Ein Schweizer produziert hier seinen eigenen Kakao und verarbeitet diesen zu wunderbarer Schokolade. Die Tour war extrem spannend und die Gruppe relativ klein. Man lernt einerseits etwas über die Kakaopflanze und die Plantage, wie auch über die Produktion der Schokolade, wobei der ganze Ablauf vorgezeigt wird. Immer wieder darf man sich selber betätigen und die Zwischenprodukte kosten. Die Tour hat uns sehr gefallen und wir würden sie unbedingt weiterempfehlen.

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Auch in Puerto Viejo kann man surfen. Surfseason ist allerdings haupsächlich von November-April, was nicht heisst dass man im Sommer nicht surfen kann. Die Bedingungen sind aber etwas unsteter. Wichtig zu wissen ist, dass es an der Karribik kaum Gezeiten gibt. Der Surf ist also hier etwas weniger Tageszeitabhängig.  Viel Surfer stürzten sich an der Playa Cocles in die Wellen. Ein weltberühmter Spot ist ausser dem Salsa Brava, wo sich allerdings nur Experten in die Wellen wagen sollten. Es soll der grösste Break in gaz Costa Rica sein.

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Restaurants & Café’s

Zmorge empfehle ich im Bread and Chocolate. Ausserdem gibt es in der De Gustibus Bakery frisches Brot und anderes wunderbares Gebäck. Über Mittag servieren sie ausserdem wunderbare Foccacias. Für warme, güsntige Küche stehen auch hier einige Soda’s zur Auswahl. Im Flip Flop Restaurant kann man ebenfalls gut und günstig essen. Sogar Thaicurry und Sushi kann man hier bestellen. Nicht ganz originalgetreu ist es, aber mal eine Abwechlungs zum sonst eher immer ähnlichen Food.

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