Granada

Anreise

Von Ometepe nehmen wir erneut das Schiff ans Festland, diesmal erwischten wir sogar die Autofähre. In San Jorge haben wir mit dem Taxifahrer abgemacht, der uns schon von Playa Santana nach San Jorge gefahren hat. Henry, wie er heisst, hat in der Zwischenzeit unsere Surfbretter gehütet, und wir haben dafür eingewilligt mit ihm weiter nach Granada zu reisen. Nach einer nicht einmal 1.5 stündigen Taxifahrt (35.- Sfr) hat uns Henry am Parque Central ausgeladen. Da wir bis anhin noch keine Unterkunft gebucht hatten, wollten wir uns von hier aus zu Fuss auf die Suche nach einem Hostel machen.

Unterkunft

Nach teuren Tagen in Ometepe wollten wir in Granada etwas günstiger nächtigen und landeten deshalb in einem auf den ersten Blick etwas schäbigen Hostel. Das Hostal Mochilas (22.- Sfr/Nacht) ist allerdings zentral gelegen, wir haben uns zunehmend wohler gefühlt und das Personal ist sehr nett. So blieben wir schlussendlich auch für die 2. Nacht in diesem Hostel und entdeckten Granada von hier aus.

Granada

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Ausblick von der Iglesia de Granada

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Granada ist viel kleiner, als ich mir das vorgestellt habe. Es eignet sich aber wunderbar um ein paar Tage Abstand vom Strand oder Dschungel zu bekommen. Das Markenzeichen des Städtchens: Hausfassaden in allen möglichen Farbkombinationen. Hinter den Türen verstecken sich sowohl Wohnungen, als auch verschiedenste Shops und Essensmöglichkeiten. Die “Hauptstrasse” der Touristen nennt sich Calle La Calzada. Hier reihen sich Restaurants und Bar’s aneinander und kämpfen mit Spezialangeboten und Happy Hours um Gäste. Das Schlendern, Geniessen und Einkaufen scheint hier eine der Hauptattraktionen zu sein. Des weiteren kann man das Wahrzeichen der Stadt besichtigen. Die Catedral de Granada bietet einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und umliegende Region. Wir waren jeweils zu Fuss unterwegs um ein wenig in Bewegung zu bleiben. Für Leute, die eine etwas ausgiebigere Stadtrundfahrt machen wollen, stehen beim Parque Central Pferdekutschen bereit. Wer Granada besucht und sich ein tolles Souvenir gönnen möchte, soll unbedingt bei Soy Nica vorbeischauen. Dies ist ein Lederwaren-Laden, welcher von zwei Dänen betrieben wird. Aus nicaraguanischem Leder produzieren Einheimische unter fairen Bedingungen wunderschön designte Taschen und andere Lederprodukte. Es gibt hunderte Taschen und Portemonnaies in verschiedenen Grössen, Farben und Formen zu bezahlbaren Preisen. Aber wer die Wahl hat, hat auch die Qual.

Restaurants und Café’s

Die Auswahl ist riesig. Der Toptipp des Lonely Planet-Reiseführer ist das Garden Café. Wir waren mehrmals da und fandens toll, aber etwas teuer. Das Essen ist mediterran, frisch und gut. Und es gibt sehr guten Kaffee in allen Variationen. Zum Café gehört noch ein Shop mit schönen handgemachten Dingen. Im Café de Arte kann man nicht nur Zmörgele oder Zmittag essen, sondern auch Kunst bestaunen. Zum Zmorge eignet sich auch die Bäckerei Pan de Vida, welche wunderbares Bananenbrot und anderes Gebäck fabriziert. Kaffee kann man gratis nachfüllen, sooft man möchte. Znacht gegessen haben wir einmal im PitaPita, wo wir sehr gute libanesische Leckereien aufgetischt bekommen haben und im eher mittelmässigen Wok&Roll. Asiatisch Essen in Zentralamerika geht, aber ist natürlich schon nicht das Gleiche. Am günstigsten Essen kann man wohl em ehesten in einem der Kioske auf dem  Parque Central.

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Cafe de Arte
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Pan de Vida

 

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