Popoyo / Playa Santana  

Anfahrt

Die günstigste Möglichkeit der Fortbewegung in Nicaragua bieten die lokalen Busse. Die Busse hier sind ausgemusterte Schulbusse aus Amerika, welche individuell äusserst kreativ von ihren Besitzern bemalt werden. Man nennt diese Gefährte „Chicken-Busses“. Die Busse sind immer rappelvoll und man schmeisst sein Gepäck einfach aufs Dach. Da wir für unsere Surfbretter nur einen Strumpf und kein gepolsterter Boardbag haben, ist diese Transportmöglichkeit eher ungeeignet für uns. Glücklicherweise bieten aber verschiedene Hostels ziemlich günstige Fahrten mit Shuttle-Bussen an. Auch nach Popoyo liess sich ein Shuttle (15 $) finden und so reisten wir komfortabel in 1.5 Stunden nach Popoyo und kamen mit heilen Surfbrettern da an.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unterkunft

In Popoyo gibt es ein richtig tolles Hotel, das Magnific Rock, welches auf einem Felsvorsprung zwischen den Stränden Playa Santana und Playa Popoyo thront. Die Ausssicht ist genial und man hat den optimalen Ausgangspunkt um jederzeit zum optimalen Surfspot zu gehen. Da wir unsere nächste Unterkunft immer sehr spontan buchen, waren wir leider zu spät und bekamen kein Zimmer mehr. Ausserdem gibt es unten am Strand (Playa Santana) in Gehweite des Magnific Rock’s ein weiteres tolles B’nB. Das von Francokanadiern betriebene Cafe con Leche wäre unsere zweite Wahl gewesen, war aber leider auch ausgebucht, und ausserdem etwas budgetsprengend.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Magnific Rock Hotel
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Magnific Rock Hotel
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Aussicht vom Magnific Rock Hotel

Wir fanden schlussendlich ein anderes schönes Plätzli, im Buena Onda Beach Resort. Ich dachte mir erst „Resort“ tönt nicht gerade nach dem, was ich als Unterkunft anstrebe, doch das Hotel wird von einem jungen welschschweizer Pärchen geführt und war gar nicht so stier wie vermutet.  Ausserdem plagte mich bereits die zweite Ohrenentzündung und ich war froh konnte ich da am Pool liegen, Smoothies schlürfen und Blogposts schreiben, denn mit Surfen war wieder mal eine Woche lang nix. Es gibt auch Ärzte und eine Apotheke im Dorf, worum ich sehr dankbar war. Die Hotelanlage ist sehr schön gestaltet und sauber gehalten. Das Buena Onda Beach Resort liegt direkt am Strand (Playa Santana) und auch von hier ist in wenigen Gehminuten ein Surfspot erreichbar. Wir hatten das günstigste Doppelzimmer mit shared bathroom (39 Sfr/Nacht), es gibt auch Ensuite Doubles, Dorms und Familienzimmer. Dementsprechend war das Klientel auch sehr gemischt. Ein paar Surfer, ein paar Familien und ein paar Pärchen. Sehr friedlich auf alle Fälle.

DSC_3357
Buena Onda Beach Resort
DSC_3324
Chrigi’s Paradies
DSC_3359
Buena Onda Beach Resort
DSC_3157
abendlicher Besucher
IMG-20170727-WA0022
So sieht work’n’travel aus

Ortschaft & Wetter

Popoyo ist neben San Juan del Sur die zweite bekannte Surfregion in Nicaragua. Wer ohne Auto unterwegs ist sollte wissen, dass es nicht wirklich ein Ortszentrum gibt. Es hat zwar eine ansehnliche Anzahl an Unterkünften, diese sind jedoch verteilt entlang den Stränden Playa Santana und Playa Popoyo. Und so lebt man mehr oder weniger im Hotel/Resort/Hostel. Trotz der Rainy Season scheint hier weniger Nebensaison zu sein wie in Costa Rica. Dies bedeutet, dass die Unterkünfte gut gebucht, aber auch viele Surfer im Line Up anzutreffen sind. Möglicherweise hängt es damit zusammen, dass es hier trotz der Regenzeit weniger regnet als in Costa Rica. Das Wetter ist wesentlich konstanter und wir erleben hier erstmals richtigen Sommer mit heissen Tagen und kitschigen Sonnenuntergängen. Ausserdem zieht es hierhin vor allem Surfer. Und Surfen kann man hier dank des konstanten Offshore Windes ganzjährlich unter sehr guten Bedingungen.

Surfen

In Popoyo gibt es diverse Surfspots für unterschiedliches Können. Einige sind nur per Boot zu erreichen, und sollten deshalb auch weniger Leute anziehen. Chrigi war jeweils am Beachbreak „Santana“ vor unserer Haustüre surfen. Die Welle lief von mid – high-tide und war zu dieser Zeit zwischen Hüft- und Überkopf gross. Im Wasser wimmelte es allerdings von Leuten. Gut 30-40 Surfer kämpften um Wellen.

DSC_3172DSC_3196

DSC_3181

DSC_3235

DSC_3147

Restaurants

Wir haben sehr oft im Hotel gegessen, da es dort gutes Essen zu bezahlbaren Preisen gab, und es in Gehdistanz nicht viele andere Essens-Optionen vorhanden waren. Zum Znacht konnte man sich jeweils für’s Dinner Special einschreiben, wofür unter anderem der steinerne Pizzaofen eingefeuert oder der Catch oft the day zu Fish an Chips verarbeitet wurde. Einmal assen wir mittags im Cafe con Leche. Das Essen war zwar fein und eine nette Abwechslung zum Food im Hotel, aber wir warteten sicher 1.5 Stunden auf unseren Salat. Und die Leute da waren nicht sonderlich sympathisch.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s