San Juan del Sur

Anfahrt

Schon zwischen der costa-ricanischen und nicaraguanischen Grenze hat uns ein offizieller Taxifahrer abgefangen. Es gibt zwar einen sogenannten lokalen „Chicken-Bus“, der über Rivas nach San Juan del Sur fährt, doch mit den Surfbrettern (und ohne Boardbag) wollten wir auf Nummer sicher gehen und mit dem Taxi nach San Juan del Sur reisen. Wir haben uns mit Cyrill, einem anderen Schweizer, den wir an der Grenze kennengelernt haben, zusammen getan. 20-30 $ sollte eine Fahrt nach San Juan del Sur kosten. Wir willigten bei 25 $ für 3 Personen ein. Änet der Grenze dann die grosse Verwunderung. Das Taxi minimal klein, kein Dachträger und im Auto sass schon ein anderer Kunde. Unsere Bretter wurden mit zwei Schnürrli aufs Dach gemacht und wir beteten, dass sie bis San Juan del Sur auf dem Dach bleiben würden. Ich versuchte das Taxi im Nachhinein noch runterzuhandeln, weil wir mit dem zusätzlichen Mitfahrer dann doch das üblich Budget sprengten, und weils mir ums Prinzip ging. Leider musste ich einsehen, dass es für Verhandlungen zu spät war. Anyway, die 40-minütige Fahrt war angenehm, da die Strassen wesentlich besser als auf der abgelegenen Nicoya-Halbinsel waren und sich der Fahrer ausnahmsweise zurückhielte mit waghalsigen Überholmanövern. Und wir haben mal wieder eine Lektion gelernt.

San Juan del Sur (SJDS)

Mehrere Leute haben mir wärmstens empfohlen nach SJDS zu gehen. Für uns bot sich dieser Zwischenstopp topographisch an und da es das Surfermekka von Nicaragua sein sollte, mussten wir da so oder so vorbeischauen. Ich habe schnell verstanden, warum viele SJDS mögen. Dieses kleines Städchen, direkt an einer ruhigen Bucht, hat Charme und ist voller Leben. An jedem Ecken finden sich kreative Café’s, coole Bar’s und die vielen Hostels und Hotels bieten ein breite Auswahl an Unterkünften an. Ausserdem findet man diverse Surfshops und obwohl es in der Bucht selber keine Wellen gibt spürt man doch deutlich, dass der Ort von Surfern und vom Surfen lebt.

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Café’s und Restaurants

Die Auswahl ist riesig, und in den 3 Nächten und 4 Tagen in denen wir schlussendlich hier waren probierten wir so einiges. Das Restaurant mit dem tollsten und kreativsten Innenhof ist sicherlich das “Simon says…“. Im lauschigen  Garten lässt es sich wunderbar brunchen oder ein gutes Buch mit einem frischen Smoothie geniessen. Das Barrio Café ist ebenfalls eine Empfehlung. Wir haben hier einmal sehr gut Churrasco und danach ein wunderbares Brownie gegessen. Die Cocktails sind ebenfalls fantastisch. Wer auf der Suche nach einem “richtigen” Cappuccino ist, wird hier ebenfalls fündig. Ein leichter, koreanisch angehauchter Zmittag in hellem und modernen Ambiente würde ich jederzeit wieder im !Salud bestellen.

Für Leute, die Lobster oder anderen Seafood probieren möchten, hat es entlang der ganzen Bucht diverse Strandrestaurants und Bars, welche mit guter Aussicht locken. Leider bezahlt man diese auch, und ob die Qualität des Essens dann auch noch stimmt? Nach einigen Tripadvisor-Recherchen, haben wir uns entschieden Lobster im winzigen Restaurant La Lancha zu versuchen. Und wir wurden  nicht enttäuscht. Das kleine Lokal befindet sich nicht etwa an der Meeresfront, sondern in einem Hintergässchen und wird von Einheimischen betrieben. Für sehr annehmbare Preise gibt es ausser Lobster noch weitere frische Köstlichkeiten vom Grill.

Bezüglich Bar’s: Auch da gibt es viel Auswahl. Henry’s Iguana Beach Bar ist zwar toll am Strand gelegen, serviert jedoch richtig gruusige Fertig-Cocktails. Dafür gibts sehr gutes Craft Beer in der Cerveceria, welche ebenfalls leckeres Essen anbieten. Am Abend als wir da waren spielte sogar eine Blues-Band. Das Parlour ist sowohl optisch, wie auch inhaltlich eine sehr hippe Bar. Hier haben wir das erste Mal entdeckt, wie günstig der Rum in NIcaragua ist, und dass Toña (nicaragunaisches Bier) wesentlich besser schmeckt als Imperial (costa-ricanisches Bier).

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La Lancha
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La Lancha

Unterkunft

Im El Coco Azul,  einem kleinen Boutiquehotel, quartierten wir uns für drei Nächte ein. Das kleine Hotel hat lediglich 6 Zimmer und ist sehr stilvoll eingerichtet. Wir hatten zu zweit ein Viererzimmer und teilten uns aber das Bad mit anderen Gästen. Ein leckerer nicaraguanischer Zmorgen war im Preis (48.- Sfr/Nacht) enthalten. Wir profitierten einmal mehr von den Low Season Preisen und konnten uns so dieses kleine Bjoux  leisten. Während der Saison sind die Preise deutlich höher.

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El Coco Azul

What to do in San Juan del Sur

Einer der Hauptgründe, weshalb viele Backpacker und andere Travellers hierhin reisen, ist bestimmt die berühmt-berüchtigte SundayFunday-Party. Wir überlegtens uns noch, aber irgendwie waren uns der Sonntag, unsere Leber und die 30 $ dann doch zu schade dafür. Wir verbrachten die Tage nachwievor lieber surfend … und essend. Essen findet man ja, wie bereits oben erwähnt, genügend vor Ort. Zum Surfen muss man allerdings an andere Strände. Die bekanntesten Spots sind Playa Maderas und Playa Hermosa. Wir haben Ersteren zwei Mal besucht.

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One Comment

  1. […] Weiter nach San Juan del Sur […]

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