Playa Grande

Anfahrt

Diesmal wussten wir sehr wohl, dass wir gleich zu Beginn die Hauptstrasse nehmen werden. Die Fahrt nach Playa Grande dauert trotz den wenigen 80 Kilometern ganze 3 Stunden. Dazu fährt man wieder zurück nach Nicoya und dann weiter über Santa Cruz und Belén nach Playa Grande.

Ortschaft und Unterkunft

Playa Grande ist die bisher kleinste und ruhigste Ortschaft, die wir auf unserer Reise besucht haben. Hierher verschlägt es ohnehin nur Leute auf der Suche nach Erholung oder guten Wellen. Und jetzt in der Nebensaison war es hier wie ausgestorben. Wir sahen uns vor Ort nach einer Unterkunft um. Ursprünglich dachten wir im Playa Grande Surfcamp zu übernachten. Das Camp war aber fast komplett ohne Gäste, schmuddelig und dafür viel zu teuer (50 .- Sfr/Nacht). Aber schon beim zweiten Anlauf haben wir mit dem Sugar’s Monkey ein super Surf-Hotel gefunden, mit Low-Season-Rates (45 .- Sfr/Nacht). Neben schönen Zimmern gibt es einen Pool und ein Restaurant mit Steinofen, in welchem der dauerbekiffte italienische Besitzer jeweils am Abend ziemlich gute Pizzas für die Gäste backt.

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What to do in Playa Grande

Wie schon oben erwähnt, ist hier nicht viel los. Wenn man sich nicht einfach an den Strand legen, oder sich in die Wellen stürzen möchte ist man hier eher fehl am Platz. Wer sich nach Shops, guten Restaurants und ein wenig Party sehnt, sollte besser ins nahe gelegene Tamarindo fahren (welches wir schön ausgelassen haben). Auch wenn meine Reiseberichte dadurch nicht wahnsinnig spektakulär wirken, für uns sind genau diese Orte super. Chrigi kann in Ruhe arbeiten, und die Wellen sind keine 200 Meter vom Hotel entfernt. Ich bekam langsam aber sich den Koller mit meinen Ohren. Die Schmerzen waren zeitweise so stark, dass ich nicht einmal Sport an Land machen konnte, und irgendwann hat man alle Fötteli bearbeitet und das Buch ist fertig gelesen. Ich versuchte nicht den Kopf hängen zu lassen, und genügend Geduld aufzubringen um lange genug die Ohren vor Salzwasser zu schützen. Gottseidank habe ich mir zum Ziel gesetzt diesen Reiseblog zu schreiben, so hatte ich wenigstens diese Beschäftigung in dieser Zeit.

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Überall im Gebüsch lauern diese farbigen Krabben

Der kilometerlange Sansstrand “Playa Grande” ist Teil des Las Baulas National Parks, welcher eine Schutzzone für Schildkröten-Nestplätze ist.  Für die Lederschildkröte, die grösste lebende Schildkröten-Art der Welt, ist dies sogar der wichtigste Nestplatz im östlichen Pazifik. Vom Oktober bis in den März kommen die bis zu 2 Meter langen Schildkröten an Land und legen hier ihre Eier in den Sand, woraus später die kleinen Schildkrötli schlüpfen. Zu dieser Zeit ist der Strand bewacht und man kann nur mit einer geführten Tour das Naturschauspiel beobachten.  Leider waren wir nicht zur geeigneten Jahreszeit da. Ich hoffe jedoch auf die Karribikküste, wo dieses Naturschauspiel bereits im August beginnen soll.

Restaurants & Café’s

Ausser den Restaurants in den wenigen Hotels hier in Playa Grande gibt es kaum Möglichkeiten etwas zu essen. Leider konnten wir im Sugar’s Monkey nicht selber kochen, weshalb Playa Grande ein teuerer Ausflug für uns wurde. Das beste und preiswerteste Restaurant war am ehesten nach das Beizli vom La Marejada Hotel. Das  Rip Jack Inn war zwar toll (in den Baumkronen) gelegen, aber völlig überteuert für einen doch eher mittelmässigen Zmorgen.

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Weiter nach Peñas Blancas

 

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