Nosara

Anfahrt

Wir haben von Locals erfahren, dass es auf expedia.com sehr günstige Angebote für Mietautos gäbe. Da wir weiter entlang der Pazifikküste nach Norden reisen wollten, und nicht genau wussten wo wir überall einen Zwischenstopp einlegen, dachten wir es sei eine gute Idee für die nächsten Tage ein kleines 4×4-li zu mieten. Es gibt zwar Busverbindungen zu den Hauptorten der Halbinsel, die Verbindungen sind jedoch eher lange und mit viel Umsteigen verbunden. Natürich haben wir das Buchen des Mietautos hinausgezögert und es kam dann wieder mal viel teurer als wir dachten, und ob es nun mit dem Bus viel umständlicher geworden wäre, ist zu bezweifeln.

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Es guets Chärreli
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Golf von Nicoya
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Landleben

Wir dachten, naiv wie wir waren, wir können entlang der auf Google-Maps schön dick eingezeichneten Küstenstrasse gemütlich Richtung Norden tuckern und dort halten, wo’s uns dann eben grad passt. Denkste! Die erste Strasse, die wir nahmen wurde immer enger, die Schlaglächer tiefer, der Boden matschiger. Nachdem wir schon 5 kleinere und grössere Bäche heroisch mit unserem Mini-Geländewagen durchquert hatten, standen wir an einem Fluss so breit wie die Limmat. Der entgegenkommende Squad-Fahrer meinte auf Nachfrage, dass der nächste Fluss noch grösser sei, und zusätzlich eine Horde Krokodile darin herumlungern würden. Gut, Umkehrt! Nach unserem 2-stündigen Umweg versuchten wirs erneut. Nach einer weiteren Stunde: wieder dasselbe Problem, ein undurchquerbarer Fluss. Gut, spätestens da haben wir eingesehen, dass es in der Regenzeit tatsächlich nur eine befahrbare Haupt-Strasse auf dieser Halbinsel gibt, welche uns von Santa Teresa zurück bis nach Paqueras führte, und von da anüber Nicoya nach Nosara. Unsere Autofahrt hat Morgens um 9 Uhr begonnen. Angekommen sind wir Abends um 7 Uhr, mit 5.5 Stunden Verspätung. Aber lustig war’s!

Unterkunft

Im 4 You Hostal haben wir für 3 Nächte ein Doppelzimmer bezogen. Die Besitzer Carola & Marc sind Westschweizer und sehr darum bemüht, dass man isch wohl fühlt. Sie gaben uns das Zimmer mit Badezimmer und Sitzplatz für 45.- Sfr/Nacht (anstatt 60.-). Das Hostel ist relativ neu gebaut und ist schlicht, modern und sauber gehalten. Das Tolle ist die riesige Küche, die zum Kochen und Zusammensitzen einlädt.

Nosara

Nosara ist bekannt für schöne Strände, gute Surfkonditionen und chice Yoga-Retreats. Die Ortschaft ist über eine grosse Fläche  verteilt und da es nicht wirklich ein Ortszentrum gibt, ist man doch sehr froh um eigene vier Räder. Mir hat gefallen, dass es sehr ruhig ist dadurch. Ein klarer Unterschied zu Santa Teresa, wo es entlang der Hauptstrasse wesentlich hektischer zu und her geht. Wo in Santa Teresa viele Backpacker landen, scheint Nosara eher Familien und erholungsuchenden Feriengäste anzuziehen.

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Chrigi, Simone, Ich und Giulia (v.l.)
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Playa Guiones

What to do in Nosara

Wir haben unsere Zeit vor allem am Playa Guiones verbracht. Ein schöner, naturbelassener Sandstrand. Chrigi surfend, ich lesend. Das Ohrenweh wurde immer schlimmer, das zweite Ohr fing auch schon an und ich musste mit einer  Antibiotika-Therapie beginnen und eine Zwangs-Surfpause einlegen. Glücklicherweise trafen wir in Nosara eine Kollegin aus dem Studium, und ihre Kollegin. Dies machte meine Situation viel erträglicher, und ich genoss die Frauengesellschafft voll und ganz. (Und Chrigi machte sich aus dem Staub, äh … in die Wellen!)

Restaurants & Café’s

Das allerallerbeste Bananenbrot und dazu noch richtig guten Cappucino “to go” fürs Frühstück am Strand gibts im Cafe de Paris.  Für guten und bezahlbaren Znacht oder Zmittag mit einem lokalen Craft Beer eignet sich das 10Pies. Dank der guten Küche im Hostel haben wir natürlich immer wieder selber gekocht und waren nicht oft auswärts essen. Einen kleinen Tipp habe ich dennoch auf Lager. Und zwar findet sich in der Nähe des Strandes eine kleine Gelateria mit wirklich guten Glacé’s.

Weiter nach: Playa Grande

3 Comments

  1. Danke fürs Folgen! Das ist ja sehr praktisch, ihr scheint eine ähnliche Route zu machen und surft beide. Da können wir uns vielleicht ein bisschen was abgucken. :-) Viel Spass weiterhin beim Reisen!

    Liked by 1 person

    1. Aber klar doch. Lese ich richtig, ihr seid noch unterwegs? Die Nicoya Halbinsel lohnt sich wirklich! Es hat wesentlich weniger Leute im Wasser als in Nica. Falls ihr nach Nica geht. Rund um SJDS und Popoyo ist echt viel los. Im Norden waren wir nur in Las Penitas. Da wars aber viel friedlicher mit weniger Leuten im Lineup und laut Tipps von Locals gibts im Norden noch ganz viele andere Spots die nicht so überladen sind. Falls ihr noch Tipps wollt, shcreibt einfach. Wir fahren bald nach Bocas und schauen mal da obs Wellen hat. Lg aus Puerto Viejo

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