Santa Elena / Monteverde

Anfahrt

Wir reisen mit dem lokalen Bus nach Santa Elena. Dieser fährt vom Terminal 7-10. Vor Ort kann man im oberen Stock des Terminals ein Ticket kaufen, welches 2840 Colones (5 Sfr) kostet. Es lohnt sich eine halbe Stunde vorher da zu sein um sich einen Platz zu sichern. Der Bus ist in gutem Zustand, ein Car wie bei uns, und wird glücklicherweise nicht mit einer Klimaanlage runtergekühlt. Dafür kann man die Fenster öffnen und den frischen Fahrtwind und die vorbeiziehende Landschaft geniessen. Viel besser! Die Fahrt nach Santa Elena dauert 5-6 Stunden, inklusive Pause. Die Strecke wird zwei Mal täglich vom Busunternehmen Transmonteverde S.A. bedient (6.30 am & 2.30 pm).

Unterkunft

Im farbigen Casa Tranquillo haben wir für 2 Nächte ein kleines, gemütliches Doppelzimmerchen gemietet. Lustigerweise spricht der Mann an der Rezeption – ein waschechter Costa Ricaner wohlbemerkt – nach Vorlegen unseres Passes plötzlich Schweizerdeutsch mit uns. Er habe 10 Jahre lang in Basel und Zürich Altstetten gelebt. Das Hostel ist sehr kreativ gestaltet und die beiden Hostelmitarbeiter, welche des öfteren mit verdächtig roten Augen anzutreffen waren, sind sehr hilfsbereit und wissen viel über die Region. Das Zimmer ist eher dunkel, und die Fenster lassen sich nicht öffnen, aber dafür war die Unterkunft günstig (28.-/ Nacht) und wir fühlten uns wirklich wohl.

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What to do in Santa Elena / Monteverde

Ich bin ein Fan davon selbst auf die “Loitsch” zu gehen und nicht eine teuere Tour zu buchen. Dies hatten wir auch hier vor. Wir dachten uns mit Santa Elena einen guten Ausgangspunkt ausgesucht zu haben, um selbst den Cloudforest zu entdecken. Nun ist es allerdings so, dass zwar rundherum sogenannter Cloudforest ist, das Land auf dem er steht jedoch Privaten (Firmen) gehört. Das heisst also, dass es allerlei (Adventure-)Parks gibt, in welchen man Zip-Linen, auf Hängebrücken “über” den Wald gehen, oder guided Walks machen kann. Um in einen dieser Parks zu gelangen, muss man eine Tour buchen. Im Preis inbegriffen ist das Shuttle zwischen Hostel und Park.

Das grosse Business in Monteverde sind die Conopy-Touren (Zip-Lining), welche hier angeblich erfunden wurde. Der Spass kostet allerdings 60 $. Wir entschieden uns für die günstigere und gemütlichere Variante und buchten eine Hängebrücken-Tour im Selventura-Park. Der Eintritt in den Park kostet 30 $. Damit ist man berechtigt einem rund 3 km langen Trail durch den Wald zu folgen, welcher über 8 Hängebrücken führt. Der Ausblick über den Wald ist wirklich fantastisch. Man sieht die Nebelschwaden förmlich entgegenrollen und in der nächsten Minute ist man auch schon nass. Fazit: 30 $ sind natürlich viel zu viel, aber der Ausblick lohnt sich wirklich. Tiere haben wir bei dem vielbegangenen Trail kaum gesehen. Es gibt mehrere Parks, welche ein ähnliches Angebot anbieten, und sowohl preislich wie qualitativ kaum zu unterscheiden sind. Öffentliche Brücken scheint es keine zu geben.

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Gerne hätten wir eine geführte Night-Tour gebucht, haben uns aber dann dafür entschieden dies zu einem späteren Zeitpunkt unserer Reise zu tun, da uns Santa Elena und der Cloudforest doch sehr massentouristisch erschienen.

Dafür wurde mein Rössli-Herz am zweiten Tag in Santa Elena befriedgt. Mit Martin von Martin Horse Tours unternahmen wir einen 2-stündigen Ritt durch sein Farmland. Chrigi und ich waren die einzigen Teilnehmer und somit hatten wir eine Privat-Tour. Martins Pferde scheinen gesund und kräftig zu sein und manövrieren uns gekonnt durch den schlammigen Wald. Der Ausritt war fantastisch.

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Café’s und Restaurants

Den coolsten Kaffee gabs aus meiner Sicht in einem Mini-Kaffeehaus direkt in einer Kurve, den Hipstrigsten im Beso Espresso & Roastery. Das Tree House Café ist wirklich sehenswert. Der Baum wächst inmitten des Gebäudes. und das Dach des Restaurants besteht lediglich aus dem Blätterdach dieses imposanten Baums. Am Abend ist alles sehr farbig beleuchtet und wenn man Glück hat spielt eine Live Band. Für hungrige Mäuler und wenig Geld hat sich die Taco Taco Taqueria bewährt, sowie der Besuch eines Sodas. Ein Soda ist ein kleines costa-ricanisches Restaurant, in welchem meist landestypische Speisen angeboten. Meist bestellt man sich ein Casado (Hauptgericht) welches wahlweise Poulet, Fisch Rinds- oder Schweinefleisch in Kombination mit Reis, Bohnen, Salat und gebratene Kochbananen beinhaltet. Mein Lieblings-Soda war das Soda La Amistad. Aber auch das Soda Bonanza hat überzeugt.

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Taco Taco

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Klima und Wetter

In Santa Elena ist es relativ kühl und regnerisch. Mit langen Jeans und guten Schuhen ist man ganz gut bedient. Oberhalb der Gürtelline wechselt man zwischen Tanktop, Pulli und Regenjacke – alle zwei Minuten.

Nächstes Reiseziel

Wir sind 2 Nächte in Santa Elena geblieben. Für uns war das ausreichend Zeit, um das zu sehen was wir wollten. Unser nächstes Ziel sollte nun aber endlich am Meer liegen.

Weiter nach: Montezuma

 

One Comment

  1. […] Weiter nach: Santa Elena / Monteverde […]

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